Ein verborgener Schatz in Remscheid

Auf dem Weg zur Müngstener Brücke taucht er plötzlich in dem satten Grün der bewaldeten Wupperhänge auf: ein kleiner tempelartiger, säulengetragener Pavillon.

1902 wurde er von dem ehemaligen Remscheider Direktor a.D., August Diederichs zu Bonn gestiftet und hatte keine weitere Funktion als der schönen Aussicht auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke zu dienen. Der gleiche Aussichtspunkt im neugotischen Stil befindet sich bei Schloss Burg und bietet dem Besucher ein wunderschönes Panorama der bergischen Landschaft.

August Diederichs hat zu diesen seinen Geschenken verfügt, dass sie offen für jeden sein mögen, zu allen Tages- und Jahreszeiten, damit man Aussicht und Landschaft genießen könne.

Auch heute erfreuen sich viele Menschen daran: "Von dort aus schaue ich gern bei Sonnenschein ins Wupper-Tal", so A. Nork aus Solingen.

Schon der Spaziergang zu beiden Diederichs-Tempel ist spannend: Im schattigen Wald, an Berghang entlang eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven in die Landschaft. Im Aussichtstempel sollte man sich dann eine Verschnaufpause gönnen.

 

Nork, Rolf Heimann, Solingen