Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep
Der berühmteste Sohn der Stadt Remscheid ist unumstritten Wilhelm Conrad Röntgen. Das gleichnamige Museum in Lennep arbeitet sein Erbe auf. Die Ausstellung zum Leben und Schaffen des Physikers und Nobelpreisträgers wurde im Rahmen der Regionale 2006 in einem ersten Bauabschnitt überarbeitet, zeitgemäß und erlebnisreich gestaltet. Dazu gehörte auch die Umgestaltung der vorhandenen Gebäude.
Die Gebäude: Das alte Patrizierhaus aus bergischem Schiefer mit grünen Schlagläden wurde im Inneren komplett neu gestaltet. Platz konnte zudem durch Umbau und Herrichtung des Kellers gewonnen werden. Durch einen mit audiovisuellen Medien ausgestatteten Tunnel gelangen die Besucher von hier in den neuen Verbindungsbau. So wurde Platz für einen Rundgang nach einem neuen didaktischen Konzept geschaffen. Das alte Glasentree wurde durch einen transparenten Kubus ersetzt, der die Fassade des alten Patrizierhauses weitestgehend „freilegt".
Die Ausstellung: Früher war es eher ein wissenschaftlich-technisches Museum, jetzt haben alle Altersgruppen die Möglichkeit, sich aktiv und erlebnisreich mit dem Erbe Röntgens zu befassen. Röntgens Person, sein Familienleben, seine Hobbys, wissenschaftliche Grundlagen zum Thema, die Anfangsjahre seiner Forschungen, Anwendungsfelder und moderne Forschung zum Thema werden auf einem abwechslungsreichen Parcours erlebt, von der Entdeckung der X-Strahlen bis zur Inszenierung der feierlichen Verleihung des Nobelpreises. In dem Tunnel verdeutlichen Projektionen, wie schnell die Röntgentechnik Wissenschaft und Alltag durchdrungen hat. Militärische, heilende, archäologische und moderne diagnostische Einsatzmöglichkeiten von Strahlen werden ebenso durchleuchtet wie die Technik dieser Verfahren und die Anwendung im Weltraum. In einem Museumslabor können kleine physikalische Experimente durchgeführt werden.
Träger des Museums:
Stadt Remscheid, Gesellschaft der Freunde und Förderer des DeutschenRöntgen-Museums
Kosten:
Projektvolumen: 2,7 Mio Euro, davon 1,2 Mio Euro vom Land NRW, 770.000 Euro von der Stadt Remscheid, 120.000 Euro vom Landschaftsverband und 610.000 Euro vom Förderverein
Gestaltung:
Agentur Bürger Albrecht und Partner, Wuppertal(Museum), Architekturbüro Padberg + Partner, Hamburg (Gebäude)
Baubeginn: Juli 2005,
Fertigstellung des 1. Bauabschnitts: Frühjahr 2007
Ansprechpartner und Informationen:
Dr. Uwe Busch,
Deutsches Röntgen-Museum,
SchwelmerStraße 41,
428 97 Remscheid,
Telefon 02191 / 16 33 84
www.roentgen-museum.de,
www.neues-roentgen-museum.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10 – 18 Uhr,
Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
Sonderöffnungszeiten / feiertags wie sonntags Vorträge zum Thema
Anschrift:
Schwelmer Straße 41,
42897 Remscheid-Lennep
http://www.roentgen-museum.de
http://www.neues-roentgen-museum.de




